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The emergence
of CNN in the late 1980s and early 1990s coincided with
general acceptance of Photography as one of the Fine Arts, on an equal
footing with Painting and Sculpture. As Photography gained an aura
of
the
Aesthetic, it lost some of its previous power as the 20th centurys
purveyor of reality. This position was taken up by Television, with its
availability of real time images and seeming spontaneity. In fact televi-
sion is as capable of both artifice and the aesthetic as photography,
but
unlike with photography, the illusion of peering into a (virtual) reality
remains every time we turn on a newscast.
The faux
video stills are true counterfeits. They present themselves as
stills from a TV documentary. In fact they start as documentary photo-
graphs, pictures I have taken of Europe over the last 10 years. They are
digitally transformed by adding stripes and a TV shaped mask. The final
detail are lines of text: subtitles in various languages. All the languages
have one point in common: less than 10 million native speakers. The
obscurity of their message adds to the mystery of the images subver-
ting the potential informative nature of the supposed medium.
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Die
Bildung des Fernsehsenders CNN Ende der 1980er, Anfang der
1990er Jahre geht einher mit der allgemeinen Akzeptanz gegenüber der
Fotografie als eine der Malerei und Skulptur gleichwertigen Kunstgat-
tung. Während die Fotografie eine Aura der Ästhetik' gewann,
hat sie
jedoch ihre bisherige Kraft in Form des Lieferanten von Realität im
20.
Jahrhundert eingebüßt. Diese Funktion kam nun dem Fernsehen zu,
das
über Bilder in Echtzeit und scheinbarer Spontaneität verfügt.
Tatsächlich
ist das Fernsehen so wie die Fotografie fähig sowohl zur Künstlichkeit
als auch zur Ästhetik. Anders allerdings als die Fotografie wiederholt
sich im Bereich des Fernsehens jedes mal die Illusion, bei den TV-
Nachrichten in eine (virtuelle) Realität hineinzuschauen.
Die Serie
FAUX VIDEO STILLS sind wahre Fälschungen. Sie präsen-
tieren sich gleichsam als Standbilder einer Fernsehdokumentation. Doch
eigentlich beginnen sie tatsächlich als Dokumentarfotografien, da
ich
sie als solche während der letzten zehn Jahre in Europa aufgenommen
hatte. Sie wurden einer digitalen Veränderung unterzogen - es wurden
horizontale Streifen und die uns bekannte Fernsehmaske hinzugefügt.
Das eigentliche Detail hierbei sind die Textzeilen, die wie Untertitel
in
unterschiedlichen Sprachen erscheinen. All' diese Sprachen haben ein
wesentliches Merkmal gemein: weniger als 10 Millionen Muttersprach-
ler. Das Obskure ihrer Nachrichten trägt zur Rätselhaftigkeit
der Bilder
bei, indem die potentielle informative Natur des angenommenen Medi-
ums untergraben wird.
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