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The empire series explores the `time resistance’ of three media: photography, pain-
ting and television. The immediate subject of the series is the U.S. invasion of Iraq
in March /April 2003. The images are photographs taken of BBC broadcasts during
the war. The inclusion of the TV screen, as well as the BBC logo, remind the viewer
that she is watching a (historical) event indirectly. This is very much what the Can-
adian writer referred to during the earlier (first) gulf war as the TV or`virtual war’.
The viewer often has access to events in real time, although in an often sanitised
and always virtual form.

By use of digital filters the images have been altered so as to appear like paintings
They have `virtual’ paint strokes, and are printed on canvas. They are in effect pho-
tographs of TV images masquerading as counterfeit paintings. As such they point to
photography’s intermediate and mediating role between the ephemeral character
of television images and the eternal aspect of history painting.



empire
Die Serie EMPIRE untersucht die „zeitliche Resistenz“ der drei Medien: Fotografie,
Malerei und Fernsehen. Das unmittelbare Thema dieser Serien ist die US-Invasion in
den Irak im März und April 2003. Die Bilder sind ursprüng- lich Fotografien von TV-
Aufnahmen des britischen Senders BBC während dieses Kriegs. Die Einbeziehung
des Fern- sehbildschirms sowie des BBC-Logo erin-nert den Betrachter/ Zuschauer
daran, daß er teil hat an einem (historischen) Ereignis. Das bezieht sich unmittelbar
auf die Aussage des kanadischen Schriftstellers Michael Ignatieff, der im Zusam-
menhang mit dem ersten Golfkrieg von einem TV- oder virtuellen Krieg sprach. Der
Betrachter/ Zuschauer hat oftmals Zugang zu Ereignissen in Realzeit, allerdings
oftmals in einer sterilen und stets virtuellen Form.

Durch die Verwendung digitaler Filter sind die Bilder auf eine bestimmte Weise ver-
ändert worden, sodaß sie wie Ölgemälde wirken. Sie weisen virtuelle Pinselstriche
auf und sind auf Leinwand gedruckt. Sie sind im Grunde genommen Fotografien von
Fernsehbildern, die sich als Gemälde ausgeben. Als solche verweisen sie auf die da-
zwischenliegende und vermittelnde Rolle der Foto-grafie zwischen dem ephemeren
Charakter von TV-Bildern und dem Aspekt der Ewigkeit der Historienmalerei.